-------Tierarztpraxis Dischingen--------

DIE KASTRATION

Geschlechtsorgane des Rüden





Geschlechtsorgane der Hündin



Allgemeine Fragen zur Kastration


Was passiert bei einer Kastration und worin liegt der Unterschied zwischen Kastration und Sterilisation?

Bei der Kastration werden die Keimdrüsen der Geschlechtsorgane (Hoden bzw. Eierstöcke) entfernt. Das bedeutet, dass das Tier keine Geschlechtshormone mehr produzieren kann.

Bei der Sterilisation werden nur die Samenleiter bzw. die Eileiter abgebunden und somit eine Fortpflanzung verhindert. Die Keimdrüsen produzieren weiterhin Hormone, die Hündin wird im Zyklus läufig, der Rüde ist weiterhin sexuell aktiv.


Ab wann kann man eine Kastration durchführen?

Ab einem Alter von 6-9 Monaten kann man Hunde und Katzen kastrieren lassen.

Kastration zur Vorbeugung von Krankheiten

Das Risiko von Gesäugetumoren, Gebärmutterkrebs und Gebärmutterentzündungen kann minimiert werden. 


Mögliche Folgen einer Kastration:

Inkontinenz im Alter, geringere Aktivität, Gewichtszunahme, stumpfes Fell

Die Veränderungen am Tier sind nicht vorhersehbar, deshalb sollte man sich vor einem geplanten Eingriff genau informieren! 

Wie bei jedem operativen Eingriff ist ein gewisses Narkoserisiko immer gegeben, deshalb sollte vor jeder Operation Blut genommen und ein Gesundheitsprofil erstellt werden. Stoffwechselstörungen können so ausgeschlossen und Komplikationen während der Narkose minimiert werden.

Bei Fragen beraten wir Sie gerne und ausführlich.


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